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Dubai–The Palm, Hotel Atlantis, Burj Khalifa, Dubai Mall, Shake Shack

Ein ereignisreicher Tag war das heute. Es ist jetzt 23 Uhr und wir sind gerade wieder in unserem Hotel angekommen. Unterwegs sind wir eigentlich seit heute morgen 11 Uhr. Der erste Plan des Tages bestand darin, dass Hotel Atlantis on the Palm zu besichtigen. Das ist das berühmte große Luxushotel ganz vorne auf der aufgeschütteten Palmeninsel. Die Palme heißt hierzulande “The Palm Jumeirah” und ist leider nicht an das hiesige Metro-System angeschlossen, sondern hat eine eigene Monorail. Da wir aber die Taxikosten gescheut haben, sind wir bis zur nächst besten Metrostation und wollten von da zur Monorailstation laufen. Guter Plan. Der Weg zwischen den Stationen ist auch nur etwa 2km, jedoch ist Dubai wie wir ja schon wissen schweinewarm und außerdem nicht für Fußgänger gebaut. So fanden wir uns nach einiger Zeit völlig durchgeschwitzt zwischen großen Highways wieder und wussten uns nun nicht anders zu helfen als dann doch ein Taxi zu rufen. Die 10-minütige Taxifahrt zum Atlantis-Hotel hat dann auch nur etwa 3€ gekostet. Taxifahren ist also spottbillig. Garnicht billig ist leider das berühmte Aquarium im Atlantis, das sollte nämlich 150 AED, also etwa 30€ pro Person kosten. Haben wir dann mal nicht gemacht. Stattdessen haben wir uns den dortigen Wasserpark “Aquaventure” ein wenig von außen angeschaut und sind dann mit der beschaulichen Monorail zurück. Die Monorail ist zwar tatsächlich deutlich teurer als das Taxi, bietet aber grandiose Aussichten auf die künstliche Insel und das zugehörige Hotel.

Jetzt kam der Kracher des Tages. Wir wollten ja eigentlich von der Monorailstation wieder versuchen zu Fuß zur Metro zu kommen, jedoch wurden wir vom Monorail-Personal auf unsere Frage hin, wo es zur Metro geht, relativ kommentarlos in eine schwarze Limousine samt Chauffeur verfrachtet. Der fuhr uns dann auch innerhalb weniger Minuten zur nächstgelegenen Metro. Auf unsere Frage hin, was das denn so kostet, rechnete der Chauffeur eine Weile und meinte dann 30 AED. Etwa 6€. Verdammt. Unbezahlbar allerdings: Connys Gesicht, als sie plötzlich in der Limousine saß.

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Kurz einmal frisch machen und dann geht’s ab zum Burj Khalifa, dem höchsten Gebäude der Welt mit etwa 824 Metern Höhe. Die Tickets hatten wir bereits aus Deutschland gekauft. Und zwar genau so, dass wir Dubai sowohl im Hellen als auch im Dunkeln sehen. Sonnenuntergang ist hier etwa 18 Uhr. Wieder sind wir mit der Metro hin, dieses mal aber kein Problem. Zwischen uns und dem Aussichtsdeck lagen jedoch noch 2,5 Stunden und die Dubai Mall, die wir uns erst noch anschauen wollten.

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Wir waren ja schon ein wenig geflasht von der Mall of the Emirates, so dass wir nicht so richtig damit gerechnet hatten, dass uns die Dubai Mall noch vom Hocker reißen könnte, aber weit gefehlt. Was hier alles aus dem Boden gestampft wurde, ist schon gigantisch. Die Mall ist nochmal um einiges größer, luxuriöser, architektonisch anspruchsvoller und unübersichtlicher als die Mall of the Emirates neben unserem Hotel. Besonders krass waren die Teile der Mall, die in typisch arabischem Stil gehalten waren und auch die Teile mit den besonders teuren Designer-Läden. Welche das jetzt waren weiß ich natürlich nicht, Conny kennt sich da besser aus als ich.

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Unser Observation-Deck-Ticket war für 17 Uhr. 16:45 sollte man da sein, 17:45 waren wir etwa oben angekommen. Von dort oben bot sich uns ein grandioser Blick über Dubai, der nur getrübt wurde durch den vielen Sand. Conny hatte das ja schon mal geschrieben, die Sichtweite hier ist durch Sand/Smog/Staub stets stark eingeschränkt und so konnte man selbst vom Burj Khalifa leider nicht “The Palm”, “The Palm Jameirah” oder “The World” sehen, die drei aufgeschütteten Kunst-Inseln. Sehenswert war es trotzdem. Alleine der Verkehr, der sich zur Rush Hour auf 20-Spurigen Highways durch Dubai schlängelt ist von dort oben hervorragend zu erkennen. Etwas anstrengend war, dass natürlich viele Leute um diese Zeit dort oben hocken und auf den Sonnenuntergang warten, um diesen dann mit ihrer schlechten Ipad- oder Blackberry-Kamera festzuhalten. Der Sonnenuntergang war aber wenig sehenswert, da die Sonne einfach irgendwann im Smog verschwindet, deshalb an dieser Stelle mal keine Fotos davon.

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Da wir ja mit einer ordentlichen Foto-Ausrüstung verreisen, konnten wir mit unserem Gorilla-Pod-Stativ sensationell gute Nachtaufnahmen von Dubai machen, auf die wir auch ein bisschen stolz sind. Das linke Bild zeigt den Blick nach Norden auf den Finanzdistrikt, das rechte Bild zeigt den Blick nach Osten auf die nähere Umgebung des Burj Khalifa, unten am Bildrand sieht man noch den See mit den Wasserspielen.

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Wasserspiele sind ein gutes Stichwort, die haben wir uns natürlich auch angeschaut und sie waren echt super. Wir haben drei Stück gesehen und zwar ab 19:40 im 5 Minuten-Rythmus. Ich weiß ja nicht, ob das regulär so ist. Ursprünglich bin ich davon ausgegangen, dass die Wasserspiele alle 30 Minuten laufen, aber irgendwie wohl nicht. Wir haben die Show auch nicht alleine genossen. Elli hat uns ja einen kleinen Maulwurfn mitgegeben, der hat sich das Spektakel ebenfalls angeschaut. Wer den Maulwurfn auf dem folgenden Bild findet, bekommt einen Gummipunkt.

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Der Maulwurfn hat uns dann auch zur letzten Station des heutigen Tages begleitet, nämlich zum ShakeShack. Seit wir bei ShakeShack in New York vor 2,5 Jahren das erste mal gegessen haben, sind Conny und ich verrückt nach den Burgern dort und alleine der Fakt, dass es diesen Laden auch hier gibt, ließ uns fast Freudentränen vergießen. Also sind wir heute direkt hin und haben unser Tagesbudget mit einem grandiosen Abendessen gesprengt. Verdammt.

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Nur fürs Protokoll: Es war jeden Dirham Wert und das waren für das ganze Menü immerhin 140. Es ist und bleibt der leckerste Burger, den wir je gegessen haben.

Und jetzt? Sind wir so vollgefressen, dass wir nicht schlafen können.

Comments

Sha said:

Jag orkar inte ens te4nka pe5 dagen efter le4ngre, det gf6r mig helt matt i luvan.Bara en liten undran...sover du e4n?Kramisar

# October 16, 2013 5:04 PM

Iklima said:

What a plerause to find someone who thinks through the issues

# October 18, 2013 9:12 AM