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Köthi vs. USA 2011 – Day 15

 

Der heutige Tag führt uns,-mal wieder-, in einen Nationalpark. Diesmal aber nicht in den Abgrund oder in die Wüste, sondern in den Yosemite Nationalpark. Also geht es nach einem stärkenden Frühstück mit Pancakes aus dem praktischen Pancakeautomaten am Buffet los in Richtung Yosemite Valley. Zunächst einmal kommen wir durch den, dank der Stauung und Kontrollierung des “mighty Colorado River” fruchtbaren Teils Kaliforniens, in dem Unmengen an Gemüse und Obst angebaut werden. Die Obstbaumhaine, momentan auch fröhlich und farbenfroh am blühen, sind dann auch wirklich sehr adrett anzuschauen. Bald wird die Landschaft aber wieder hügeliger, doch immernoch sehr grün und lieblich, so dass wir die Theorie aufstellen, dass Peter Jackson den  Herrn der Ringe auch hier hätte drehen können, wenn er nciht Neuseeländer wäre und hier nciht überall Strommasten die Idylle stören würde.

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Schließlich wird die Landschaft doch wieder etwas rauher, was an den zunehmenden Felsenanteilen liegt, und die Straße führt uns auch immer höher. Es dauert dennoch eine ganze Weile, bis wir uns am Eingang zum Yosemite befinden und gegen einen Fee Infomaterial und eine Karte des Parks bekommen. Dann sind es noch 50km bis zum Yosemite Valley, wo wir die nächsten zwei Tage bleiben werden, der sicherlich berühmteste Teil des Nationalparks. Die 50km ziehen sich dann sehr, da auf der kurvigen Strecke, die uns gefühlte 1000m und mehr hochführt, lediglich 25 miles/hour erlaubt sind. Dafür sehen wir unterwegs eine Wolf. Kein Witz! Der lungerte da am Straßenrand rum!

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Endlich kommen wir dann aber durch den Tunnel, der uns ins Valley hereinführt und direkt am Tunnelausgang einen beeindruckenden Blick auf “El Capitan”, dem Wahrzeichen des Nationalparks, bietet. El Capitan ist der beieindruckende Riesenfelsberg links auf den Bildern. Weiterhin erwähnenswert ist der Wasserfall, der auf den Fotos rechts zu sehen ist. Er existiert nur im Frühling, wenn durch die Schneeschmelze genügend Wasser fließt. Wir sind also genau zur richtigen Zeit vor Ort Smiley. Zudem sehen wir noch eine kleines possierliches Tierchen, dessen Namen wir nciht kennen, uns aber mit angestrengentem Gekaue und Gegucke unterhält. Knuffig.

Da man in unserer Unterkunft, der Yosemite Lodge, erst ab 5 Uhr einchecken kann, wir aber schon um drei Uhr da sind, erkundigen wir uns zunächst im Visitor Center, was man in zwei Stunden noch so machen kann, und  welche Wanderung er uns für morgen empfiehlt (geplant sind ca 10km). Leider ist unser Ranger nicht ganz so motiviert und erklärt uns stattdessen, was man überhaupt alles so machen kann…Naja, wir finden schließlich noch einen kleinen Spaziergang zum Mirrorlake, der lediglich 3km lang ist und uns die Zeit bis zum Einchecken vertreibt. Der Mirrorlake wird durch einen natürlcihen Damm angestaut und da man zumindest im Frühjahr, wenn er genug Wasser hat, die umgebenden Berge im Wasser gespiegelt sieht, übernahm man nciht den Namen der lokalen Indianer sondern benannte ihn neu. In den frühen Zeiten des Yosemite Tourismus wurden aus der Eisschicht Platten zum Kühlen der Lebensmittel geschnitten, was die Indianer auch schon ähnlcih gemacht hatten, dann aber nciht mehr konnten.

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Auf dem Rückweg fing es dann acuh schon an zu dunkeln, worauf ich etwas Angst bekam einem Bäre zu begegnen,- die sind nämlich ganz normale Gäste im Yosemite Valley. Also lieber flott zur Yosemite Lodge und Einchecken. Als Ausgleich für den unmotovierten Ranger ist der Typ an der Rezeption sehr freundlcih und auskunftsfreudig, so dass wir schnell in unser Zimmer können. Dieses ist ein Prototyp für geplante Renovierungen und daher besonders schön,-mit tollem Bad, Kingbed und richtig schöner Atmosphäre. Zum Abendbrot kaufen wir uns ein Lunchpackage mit Krackern, Wurst und Käse, mit denen ich wie man sieht gleich mal eskaliere. Als Nachtisch gitb es einen Peanutbuttercup, der nur für mich reicht Smiley.

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In dem Zimmer fühlen wir uns richtig wohl. Das Bett muss genossen werden, denn morgen geht es deutlich weniger luxuriös zu. Angst vor Bären haben wir in dieser Unterkunft jedenfalls nicht, sodass wir tief und fest schlafen. Guten Nacht!

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Comments

Maulwurfn said:

Das kleine possierliche Tierchen nennt sich Connytier. Ist aus Europa eingewandert soviel ich weiß...

# March 14, 2011 8:17 PM