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Köthi vs. USA 2011 – Day 14

Heute heißt es: Bye bye Vegas und damit auch, was noch viel schlimmer ist, bye bye yakuzzi! Das Ziel heißt Bakersfield, als Zwischenhalt ist das Death Valley eingeplant. Zunächst geht es wieder auf einsame, meilenweit in den Horizont reichende Straßen, die durch immer kärglichere Landschaften führen. Doch sie bieten jede Menge Fotostoff.

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Marcus Pornobrille leistet dabei als Spiegel gute Dienste, wirklich sehr künstlerisch.

Ein wenig Sorge macht uns der Sprit, wird er reichen und wann gibt es die nächsten Tankstellen? Den ersten Tankstopp machen wir ins Pahrump und kommen so ohne Probleme erstmal ins Death Valley herein.

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Am Eingang zum Nationalpark begrüßt uns dann auch gleich ein Schild, und es ist auch dort schon reichlich heiß. Doch es geht noch heißer, wie wir bald merken. Zunächst zahlen wir den obligatorischen Fee (am Automaten) und machen und auf den Weg zum Dante’s View, von dem man, immerhin über 1000m hoch gelegen, einen tollen Blick haben soll.

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Die Straße zum besagten Ausblick ist irgendwann dann auch nur noch für Wagen unter 7m Länge befahrbar und eher marginal gesichert. Marcus hatte seinen Spaß beim Fahren Smiley. Der Ausblick hat sich dann aber wirkliuch gelohnt, insbesondere in das Badwater Basin, in dem eine Salzwüste einen adretten weißen Schimmer hinterlässt. Besonders interessant ist, dass der tiefste Punkt dort ganze 86m (!!!) unter dem Meeresspiegel liegt. Das ist übrigens auch der tiefste Punkt der USA.

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Wie man sieht, bin ich von der Landschaft völlig hin und weg. Hat mich wirklich beeindruckt. Und dabei haben wir noch garnciht alles gesehen!

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Denn schnell machen wir uns auf den Weg zum Zabriski Point, einem weiteren berühmten Aussichtspunkt. Unterwegs kommen wir an dieser interessanten Landschaft vorbei. Man könnte meinen, wir befinden uns in einer Sandwüste, doch es handelt sich tatsächlich um Gesteinsformationen.

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Die bizarren Formationen am Zabriski Point selbst (oben rechts) sowie wohl auch die anderen, sind übrigens aus dem Zusammenspiel der Überbleibsel eines Sees, der einemal das Death Valley gefüllt hat, Vulkanasche und Erdbeben entstanden. Wir finden, die Steinen sehen aus wie ein Gletscher. Nachdem wir also schon Gesteins- und Salzwüste gesehen haben, machen wir uns auf den Weg zu Stovepipe Wells, einem Ort mitten im Death Valley, wo es eine Tankstelle gibt. Kurz davor finden wir dann auch noch eine richtige Sandwüste mit hauchfeinem Sand, man hätte denken können, wir sind in der Sahara. Zumindest die Temperaturen stimmen, ich glaube fats zu zerfließen. Gefühlte 40°C, und wir haben Anfang März! In Stovepipe Wells gönnen wir uns außer einer Tankfüllung auch noch ein Eis. Wir nehmen eins, das aussieht wie Nogger und schmeckt wie altes Vanilleis in Oreokekskrümeln gewendet. Eine Enttäuschung. Dann machen wir uns endgültig auf den Weg nach Bakersfield. Dazu fahren wir noch Ewigkeiten durch das Death Valley, gewinnen richtig an Höhe und treffen auf der letzen Aussichtsplattform auf totale Stille ncoh auf diese Gedenktafel des “Padre of the desert”. Der ist zwar mal dort vorbei gekommen, hatt mit dem Death Valley aber sonst nichts zu tun. Hauptsache aber da steht was zum Gucken. Fazit: das Death Valley ist eine beeindruckende Landschaft. “Death” ist dort übrigens auch der Radioempfang, unsere Fahrt wird lediglich durch melodisches Rauschen untermalt.

Weiter ging es dann in die untergehende Sonne, ebenfalls auf Straßen ohne Ende.

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Besonders beieindruckend war dann noch der Aublick auf das Gebirge auf der anderen Seite des Valleys. DIe Berge begleiten uns dann auch noch gefühlt bis Bakersfield, wo wir gegen halb acht ankommen, uns ein Zimmer im Holiday Inn Express buchen und dann bei Denny’s etwas zu Abend essen. Das Essen war okay, auch wenn Marcus etwas skeptisch guckt Zwinkerndes Smiley. Die Tankfüllung hat erstaunlicherweise auch bis Bakersfield gereicht. Hätte nicht gedacht, dass wir mit zweimal tanken durchkommen.

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Der Ritt hat uns dann doch recht müde gemacht, sodass wir (mal wieder) recht früh einschlafen. Spätestens heute aber sind wir froh, einen Tempomat zu haben.